Leben daheim

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Katja lebt daheim in Pflegefamilie:
20 Jahre, 8 Monate, und 11 Tage
Chronischer Behördenk(r)ampf nach Pflegeheim-Rauswurf, seit 5 Jahren, 3 Monaten, und 26 Tagen

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Lieben heißt einen anderen Menschen so sehen zu können, wie Gott ihn gemeint hat. — Fjodor M. Dostojewski

“Für behördliche Gnadenerweise gibt es im Rechtsstaat keinen Platz." — mehr


—  Österr. VfGH-Präsident

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11.01.10

Superpraktikant Voting-Test

Selbstversuch eines “beglückenden” nächtlichen Online-Votings – quasi eine “Selbstanzeige”. Beim Online Voting zu Österreichs “Superpraktikant” kam es offensichtlich zu exzessiven Massenvotings. In der Nacht von gestern auf heute versuchte ich daher, einen weiteren Beweis zu liefern, wie ungeeignet so ein Voting-System ist. Innerhalb 2 Stunden hatte ich den “Auserwählten” mit 38 Stimmen “beschenkt” und die Position von Platz 71 auf Platz 62 verbessert. [... weiter]

20.10.09

[D+365] Pflegerechtsnotstand trifft Rechtspflegenotstand (1)

Ein unbequemes Strafverfahren wartet auf Weisung von oben, ob es vor ein unabhängiges Gericht kommen darf. Strafakt zur landeshoheitlichen Pflege-Ökonomisierung landete vor vier Monaten in der BMJ- Weisungsabteilung. Dann kam die Glaubwürdigkeitskrise der Justiz. Wann klicken Handschellen für die “Öffentliche Hand”? [... weiter]

23.08.09

[D+307] FSW: Der Traum vom optimalen Sozialservice

Der FSW lobt sich otimalen Services, Kundenorientiertheit und individualisierter Unterstützungsangebote. Das vorgebliche Motto “Wir sind da, um für Sie da zu sein” sollte aber für die Betroffenen erfahrbar sein! Es ist immer wieder verblüffend und auch faszinierend, wie weit diese durch politisch motivierte Schönfärbereien erzeugten Trugbilder von der erlebbaren Realität abweichen können. Schwerst mehrfachbehinderte Menschen gelten in Wien als Behinterte 2. und 3. Klasse. Aufwachen! [... weiter]

16.08.09

[D+300] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (8)

Der “legistische Pflegenotstand“: Föderalismus- Krise und Herausforderung der Rechtsstaatlichkeit. Im Rechtsstaat Österreich (?) müssten für die “Öffentliche Hand” längst die “Handschellen” klicken! Systemabsturz als tiefenwirksame Schocktherapie durch “Dienst nach Vorschrift” gegen den herrschenden “Eugenik-Ökonomismus”. Gilt das rechtsstaatliche Prinzip nicht auch für die Länder? Länder dürfen Bundesgesetz nicht aushebeln, schon gar nicht aus “niederen Motiven” [... weiter]

09.08.09

[D+293] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (7)

GuKG-Novelle 2009: Systemische Missstände sind nicht durch Abstriche bei den Pflegequalifikationen zu lösen. Lösung: Abkehr vom Unrechtssystem, Aufwertung der Qualifikationen und Zivilcourage gegen Schönrederei! Österreichisches Unrechtssystem: Aussonderung Pflegebedürftiger und Ausbeutung Pflegender und statt Mängel zu beheben werden die bestraft, die Pflegefehler aufzeigen! Aber solange alle den Mund halten, brav mitmachen, wird eben weitergewurstelt. [... weiter]

06.08.09

[D+290] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (6)

GuKG- Novelle 2009: Ist weitgehendere Reform oder praxisgerechte, rechtskonforme Umsetzung Not-Wendig? Plausible Forderungen nach mehr Praxistauglichkeit gefährden die Pflegesicherheit! Ist endlich Schluss mit Pflege-“Grauzone“? Es ist eine Schande, dass hier auf dem Rücken der Ärmsten gespart wird! Wer muss die Folgen dieser Schlamperei tragen? Erfahrungen mit anmaßender Pflegekompetenz in “anerkannten” Einrichtungen. Landes-Aufsichtsbehörden sind mitverantwortlich, strafrechtliche Ermittlungen sind im Laufen. Bedarfsdeckendes “Persönliches Budget” für alle behinderten Menschen wäre die Lösung! [... weiter]

28.07.09

[D+281] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (5)

Pflegebefugniserweiterungs-Rückzieher: Abgespeckte GuKG-Novelle irritiert Behindertenbetreuungs-Branche. Gewachsene Praxis prekärer Pflege stellt Leistungs- und Kostenträger der Behindertenhilfe vor Konsequenzen. Wann werden die Anstifter zum vermutlich verfilztesten systemischen Amtsmissbrauch der zweiten Republik zur (politischen) Verantwortung gezogen (ein geschichtliches Novum)? [... weiter]

27.07.09

[D+280] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (4)

Pflegebefugnis-Chaos: Behinderteneinrichtungen und ‘Persönliche Assistenz’, (noch) ein Widerspruch! Warum Behindertenvertreter nicht mit den ‘Wölfen’ heulen sollten: Nicht in die Ökonomismusfalle tappen, egal wie groß oder klein, “Heim” bleibt Heim. Menschenrechtliche Fortschritte gibt es erst durch bedarfsdeckende “Persönliche Budgets” und echte Wahlfreiheit. Dagegen ist mit weiterem Widerstand der Befürsorgungs-Institutionen zu rechnen. [... weiter]

18.07.09

[D+271] Grundrechts-Verweigerung der Länder ohne Genierer

Wien und Niederösterreich in bewusstem Hintertreffen mit Umsetzung von Benachteiligungsverboten. Grundrechte aus Verfassung und internationalen Verträgen werden behinderten Menschen vorenthalten. Ist die Bekämpfung von Diskriminierung behinderter Menschen den Ländern kein Anliegen? [... weiter]

17.07.09

[D+270] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (3)

Das organisierte Pflege-Chaos: Behinderteneinrichtungen als “illegaler Pflegeheimbetrieb”! Warum werden Notlösungen institutioneller Betreuungsformen mehr gefördert als echte familiäre Geborgenheit? Orientierung am Optimum, der Familie, ist Menschenpflicht – Wahlfreiheit der Betreuungsform ist Menschenrecht! Personalnotstand ist nicht nur “Grauzone” sondern ein politisch motiviertes Verbrechen! Schluss mit der föderalistischen Inkompetenz! Eine eugenisch-ökonomistische Grundausrichtung und das Fortführen einer grund-recht-losen Bundesverfassung sind die Ursachen für das Pflege-Debakel und die ausufernde “Staatsverschuldung” an Menschenwürde. [... weiter]

16.07.09

[D+269] Solidarische Einigkeit für gemeinsame Ziele

Jeder Beitrag wirkt stärkend oder schwächend auf die Erreichbarkeit gemeinsamer Ziele. Unterschiedliche Schwerpunkte dürfen die Behindertenbewegung nicht länger lähmen! Zersplitterung durch äußere und innere Einflüsse schwächen die “Behindertenbewegung” in der Effizienz gesellschaftspolitischer Forderungen nach Chancengleichheit, Nachteilsausgleich sowie gesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion. Jede/r Einzelne trägt immer irgendwie bei. Es darf nicht weiterhin Zeit und Kraft verplempert werden. [... weiter]

13.07.09

[D+266] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (2)

Das organisierte Pflege-Chaos: Behinderteneinrichtungen als “illegaler Pflegeheimbetrieb”! Unter welchen Rahmenbedingungen wäre Delegation von Pflegetätigkeiten verantwortbar? Unterstützungsleistungen in Wohngemeinschaften müssen individualisiert werden und den Prinzipien der “Persönlichen Assistenz” folgen. Bei Einschränkungen der Eigenkompetenz wird die zu respektierende Selbstbestimmung der Assistenznehmer durch gesetzliche Vertreter, Eltern oder besonders geschulte Vertrauenspersonen wahrgenommen. [... weiter]

10.07.09

[D+263] Pflegenotstand 2.0 - das reglementierte Chaos (1)

Stehen “kurzsichtige berufständische Interessen der Pflegeberufe” gegen behinderte Menschen? Institutioelle Behinderteneinrichtungen anerkannter Träger als “illegaler Pflegeheimbetrieb”? Nach einer Presseaussendung der Lebenshilfe Österreich offenbart sich nun das organisierte Pflege-Chaos als Folge langjähriger Verdrängung und Ignoranz, bedingt durch die föderalistische Kompetenz- Zersplitterung in den Bereichen Pflege/Gesundheit und Behindertenhilfe/Soziales zwischen Bund und Ländern. [... weiter]

07.07.09

[D+260] Unser Aller Verantwortung zur “Liebe in Wahrheit” und Gerechtigkeit

Enzyklika CARITAS IN VERITATE über die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in der Liebe und in der Wahrheit. Eigentlich hätte das Rundschreiben über Fragen sozialer Verantwortung von Prof. Dr. Joseph Ratzinger bereits im Vorjahr erscheinen sollen. Doch dann kam “Die Krise”, die Enzyklika musste umgeschrieben werden. Thema des Rundschreibens über die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ist die Bedeutung der in der Wahrheit und Gerechtigkeit verankerten Liebe in verantwortungsvollem gesellschaftlichen Handeln zum Gemeinwohl aller Menschen. [... weiter]

04.07.09

[D+257] Pflege: Umorientierung bisher versäumt! (Ärztewoche)

Auf ins Heim mit alten Menschen? Österreich setzt bei der Pflege noch auf den stationären Weg. Was wollen wir wirklich: Partizipation oder Segregation einer wachsenden Bevölkerungsschicht? Weiterer Neu- und Ausbau von “Heimen” nach überholtem Konzept oder Baustopp und Abbau bestehender Heimplätze? Welcher Weg ist zukunftsweisend und gesellschaftlich anzustreben? Standpunkte … [... weiter]

02.07.09

[D+255] Lebensrisiko: “Heim” – das organisierte Wegsehen

Systemische Gefährdung durch schleichende Vernachlässigung in ökonomistischen Pflegestrukturen. Gewohnheitsmäßige Gewalt durch Unterversorgung darf nicht länger tabuisiert und gedeckt werden. Ein weiteres Heimrisiko durch die Kasernierung ist Vitaminmangel: In Altersheimen ist der Vitamin-D-Mangel geradezu eklatant, mit schweren Folgen. Personalnot und Qualitätsdefizite in Pflegeeinrichtungen sind kein Kavaliersdelikt! Systematische unabhängige Überprüfungen sind unerlässlich. [... weiter]

28.06.09

[D+251] Verantwortung wahrgenommen

Lebensrecht u. Menschenwürde respektieren, Verantwortung wahrgenommen: Eliot (Trisomie 18), 99 Tage Leben feiern. Wir leben in einer Gesellschaft, die ungewollten Kindern sehr häufig das Lebensrecht abspricht und “möglicherweise behinderten” bzw. schwerstbehinderten Menschen fast ausnahmslos das Leben nimmt. Vier Beispiele eines kurzen Lebens, als “Augenöffner”. Was würden Sie tun? [... weiter]

18.06.09

[D+241] Lebensstilmedizin muss Reparaturmedizin überwinden

Lebensstilmedizin zur Prävention demographischer Kernschmelze und Pflegekollaps – Umsteuerung VOR dem Crash sozialer Systeme ist Überlebensfrage! OFFENER BRIEF Durch Abkehr von der Reparatur-Medizin, hin zu einer Lebens-Medizin würde nicht nur das Gesundheitssystem finanzierbar bleiben, sondern auch die Pflegebedürftigkeit nicht ausufern, sondern eine leistbare Größe bleiben. [... weiter]

12.06.09

[D+235] Langsames Durchsickern der Vernunft

Allgemeine Menschenrechte: Respekt der Menschenwürde kennt absolut keine Ausnahmen! Der Begriff “sonstiger Status” umfasst insbesondere auch den Diskriminierungsgrund “Behinderung”. Aus aktuellen detaillierenden Klarstellungen über die universelle Geltung von Menschenrechten, erhebt sich die Frage: “Werden ‘Behinderte’ bald als Menschen betrachtet?” [... weiter]

31.05.09

[D+223] Heuchlerisches Paktieren mit grund-rechtloser Verfassung

Wird die grundrecht-lose österreichische Bundesverfassung nach 90 Jahren endlich generalsaniert? Führt nun der europäische Integrationsprozess zur Etablierung von Grundrechten in Österreich? Angesichts der bisher nur scheinheilig „Im Namen der Republik Österreich“ abgeschlossenen internationalen Abkommen über soziale Grundrechte, deren „gewissenhafte Erfüllung“ feierlich versprochen wurde, besteht kaum Hoffnung, dass mit der ‘Europäischen Grundrechtscharta’ die staatliche Heuchelei aufgegeben würde. [... weiter]

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